Soundpool

2007

Cashma Hoody, eigentlich für ihren eigenen Trippin' Rock Reggae bekannt, zeigen sich auf ihrem neuen Album von ihrer entspannten Seite. Auf Soundpool gibt es Hoody-Klassiker mit feinen Zutaten aus Dub und Elektronik. Freunde, wie Gabriel Le Mar, Lacantina und Afrit (Eastenders) mixen einen frischen Cocktail bekannter Songs. Von Reggae über Dub bis hin zu Latin und Dancehall Beats, tauch ab in Cashma Hoody's Soundpool!

Cashma Hoody experimentieren mit dem Reggae, sie integrieren sphärischen Dub, harte Dance Hall Beats, treibende Percussion sowie orientalische Klänge in feinsten Remixen durch besonderes Engagement von Soundspezialist Dshin-Dra, alias Steffen Gindra. Der neue Gitarrist fügt sich musikalisch perfekt in die Band ein und gibt sowohl mit seiner Gitarre als auch mit dem Mixer neue Impulse. Weitere Interpretationen tragen Freunde und Gäste bei:

Afrit macht Outernational Dub zu einem Dubstepper par excelence, Lacantina kommen mit einer sonnigen Danceversion von Unity und betonen in ihrem Mix von The Sign das sommerliche Latin-feeling des Songs. Die karibischen Rhythmen unterstreicht auch Mabafu bei At Ease und Spirit. Orientalisch anmutende Elektroniksounds bringt Gabriel le Mar in seinem relaxten Mix von The Inspiration. So bleibt dieses Album nicht bei Chill out und Dub stehen, sondern hat auch die gewohnte drängende Energie, die Besuchern von Cashma Hoody Konzerten in lebhafter Erinnerung sein dürfte.

Hear and Now

© Ina Peters

2006 – Unser leider vom touren verschlissene Gitarrist Lars verabschiedete sich von den Bühnenbrettern. Dennoch spielte er, im Übergang mit seinem Nachfolger Steffen, einige der Songs für die Produktion unseres neuen Albums "Hear and Now" ein.

Im weiteren Verlauf der Produktion wurden wir außerdem freundschaftlich und professionell unterstützt von u.a.: Simone, Mellow Mark, Culcha Candela, Tolga und den Greenhorns (de Brass-Köpp).

Auch wenn durch mehrfaches abrauchen des Studio-Computers und der Unmöglichkeit einen Haufen Musiker zeitlich zu koordinieren, der Zeitplan erheblich gestört wurde, setzten wir den Hoody-Standard in punkto Aufnahmequalität wieder einmal ein ganzes Stückchen höher an. Viel Herzblut haben wir in diese Platte gesteckt und die Mühe hat sich definitiv gelohnt.

Gemeinsam mit dem Produzenten Cet Merlin ist es uns gelungen, pure Live-Energie zusammen mit zeitgemäßen Studiosounds zu bündeln. Eine laute und ansteckende Mischung aus groovendem Reggae, treibendem Rock und mitreißendem Pop!

Für "Hear and Now" haben wir zwei Jahre lang neue Songs geschrieben, Hoody-Klassiker neu aufgenommen, überarbeitet oder geremixt. Nebenbei haben wir uns an eine Coverversion des von uns sehr geschätzten Air Loungehits "All I Need" herangewagt – natürlich alles im typischen Hoodystyle.

Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass wir nach einem gemeinsamen Konzert Johnny Strange und Mr. Reedoo von Culcha Candela dafür begeistern konnten, eine neue Version von "Hörmazu" mit uns einzuspielen. Auch das Bläserensemble der Greenhorns bereichert druckvoll den Sound von "Hear and Now".

Zwischenstation: 10 Jahre – Hoodyläum!

Nachdem Markos sich aus Zeitmangel leider zunehmend aus der Musik zurückziehen muss, wird mit Lars, der bereits früher mit John gemeinsam in der Band "Tightrope" spielte (der Kreis schließt sich), glücklicherweise schnell ein passender Ersatz gefunden.

Anlässlich ihres 10-jährigen Bandjubiläums und nach mittlerweile über 500 Konzerten in In- und Ausland beschlossen Cashma Hoody im Frühjahr 2003 das von vielen herbeigesehnte Live-Album aufzunehmen. Zusammen mit einem großen Jubiläumskonzert in Frankfurt bildete dies einen Höhepunkt, an den sich so manch schöne erinnerung knüpft.

Seit Mai 2004 hat die Band ein neues Album am Start: "Come Unity" heisst die Scheibe, deren Songs im vergangenen Festivalsommer und seit dem Herbst dann auf den Clubbühnen für das Hoodyfeeling gesorgt hat...


Auf zu neuen Ufern

Das Jahr mit den vielen Nullen beschert Cashma Hoody schließlich den verdienten Plattendeal. Nach über 5000 in Eigenregie verkauften CDs und mehr als 350 Konzerten im In- und Ausland veröffentlicht die Band im April 2000 in Zusammenarbeit mit dem Label African Dance Records das neue Studioalbum "and the light within". Ob in gewohnter "positive vibrations" Gangart oder in sanften Dub-Sphären, ob im kraftvollen Crossover-Gewand oder im harmonischen a-capella-style – Cashma Hoody überraschen auf diesem Album immer wieder aufs Neue und begeistern die Presse.

Nach einer ausgiebigen Releasetour entwickelt sich die Band weiter zu einer festen Größe in der bundesweiten Festivallandschaft. Sind Cashma Hoody vor allem doch auch dafür bekannt, dass sie bei ihren Auftritten in kürzester Zeit für eine mitreißende Konzertatmosphäre sorgen, so mag es kaum mehr überraschen, dass sie kurzfristig als Deutschland-Support für die UB40 Tour 2001 eingeladen wurden.

Im Jahr 2002 erscheint dann mit "hoodylicious" das nunmehr fünfte Cashma Hoody Album. Auch hier überrascht die stilistisch vielseitige Band ihren Hörer mit jedem Song neu. Vor allem die deutschsprachigen Titel sprengen einmal mehr die Grenzen der Schubladen-Denker. So ist es nicht verwunderlich, dass es sich bekannte Remix-Größen wie Alpha & Omega und auch Zion Train nicht haben nehmen lassen, ihren Teil zu der neuen Veröffentlichung von Cashma Hoody beizutragen. Neben dem in der RIDDIM veröffentlichten Track "More Fire" gemeinsam mit Jah Meek befinden sich auf diesem Album zusätzlich ein Remix von Olis Projekt LaCantina sowie ein Tourvideo und ein Hoodygame für den PC – hoodylicious eben!

Stetig ist nur der Wandel

John, der mit der Zeit immer mehr Gesangsanteile übernommen hat, beschließt im Frühjahr 1997 für zunächst unbestimmte Zeit die Band zu verlassen, um sich auf einer längeren Reise nach Südamerika und Indien musikalisch weiterzuentwickeln.

Mit Sebastian (Ex-Swimmy) am Schlagzeug und Oli für Gesang und Percussion starten die Hoodys in eine neue Ära, die zunächst etwas rockiger und spaciger als bisher ausfallen soll. Zu hören ist dies auch auf ihrer im Frühjahr 1998 in der ausverkauften Frankfurter "Batschkapp" veröffentlichten dritten CD "Outernational". Auf dieser CD befindet sich auch ein CD-ROM Track zum ersten Cashma Hoody Video "Guided".

Nach einer sehr erfolgreichen Release-Tour steht mit Olis studiumbedingten Wechsel und Roostas Ausstieg zu Gunsten zunehmender, eigener, Studioaktivitäten eine erneute Umbesetzung von Cashma Hoody auf der Bandordnung.

Mit John, der Mitte des Jahres nach seiner Reise zunächst an Percussion und Gesang wieder zur Band gestoßen ist, als Frontman, Niels jetzt an den Percussions, um öfters als zweiter Frontman in Aktion treten zu können, und Carsten, dem neuen Keyboarder und Backgroundsänger, formten Cashma Hoody ihr damaliges Line-Up.

Ein Sound gedeiht

Um ihre musikalische Bandbreite weiter ausschöpfen zu können, erweitert sich die Band Ende des Jahres erstmals mit Niels am Keyboard. Durch die überwiegend positive Liveresonanz im Laufe des nächsten Jahres motiviert, entsteht im Oktober 1994 mit "Cashmahoody" ihre erste Studio-CD. Songs wie "Mother Of Creation", "Hoody" oder "The Sun" spiegeln hier das breite musikalische Spektrum von Cashma Hoody erstmals auf einem Tonträger wider. Zahlreiche Auftritte, eine stetig wachsende Fangemeinde, Single-Veröffentlichungen auf diversen Compilations und viele neue Songs folgen, so dass mit "Pachuamama" bereits im Frühjahr 1996 das zweite Album in Angriff genommen wird.

Neben einem zunehmenden Ethnoeinschlag ("Mama Earth", "Ali Baba", ...) tritt hier auch zum ersten Mal Oli (Ex-NewDayDawning) als Gastmusiker in Erscheinung, der kurze Zeit später zunächst fest in die Band einsteigen soll.

Nach der folgenden Release-Tour, zahlreichen Festivals (u.a. mit The Wailers, Bananafishbones, Echt, The Bates...) und der mittlerweile traditonellen Winterpause – die Mehrzahl der Band hat sich in den vergangenen Jahren regelmäßig für ca. zwei Monate in südlichere Gefilde abgesetzt – folgt schließlich der erste große Besetzungsumbruch bei Cashma Hoody.

Wie alles begann

Als im Herbst 1992 für eine Musicalproduktion im Raum Frankfurt am Main Musiker gesucht werden, treffen Markos (Gitarre), Roosta (Gesang), John (Schlagzeug & Percussion) und Stefan (Bass) zum ersten Mal in dieser Zusammensetzung musikalisch aufeinander. Im Frühjahr 1993 beschliessen die vier, die bisher durch unterschiedliche Bandprojekte bereits miteinander in Kontakt standen, unabhängig vom Rest der Musicalband gemeinsam ein Projekt zu starten, dass zunächst wage als "Psychedelic-Reggae" umrissen wird. ? Die Idee Cashma Hoody ist geboren.

Sind die ersten Songs dieser Zeit auch noch als sehr melancholisch einzustufen, so entwickelt die Band beeinflusst durch ihre ersten gemeinsamen Festivals schnell ihren sehr eigenen ungezwungenen, fröhlichen und mitreißenden Stil. Kehren Cashma Hoody dabei in ihrer Musik zwar stets auf einen teils lockeren, teils treibenden Reggaerhythmus als Grundgerüst zurück, so gelingt es Ihnen scheinbar spielerisch, zahlreiche andere Musikstile in ihren Arrangements einzubinden.